Autor: Susanne Kollmann

Finissage von JENSEITS mit „Echt vor Ort“ 1.12. 12 Uhr

Zum Schluss unserer Ausstellung laden wir Sie herzlich ein zu Gesprächen an unserer Tafel über gelingendes Überwinden von Grenzen. Mit dabei ist Jörg Pannenbäcker, Mitbegründer von Echt vor Ort. Wir sind glücklich über seine Zusage, denn das Engagement dieses Vereins ist eine gute Antwort auf die Fragen, die wir mit JENSEITS stellen.

Gegründet von Matti und Jörg Pannbäcker begleitet der Eutiner Verein seit 2015 Entscheidungsträger*innen aus Wirtschaft, Politik und Medien in griechische Flüchtlingscamps. Das einwöchige Programm findet in Kooperation mit lokalen NGOs statt und besteht aus zwei Teilen: Erstens vor Ort in Camps unter Anleitung der örtlichen NGOs zu helfen und zweitens über die Vor-Ort-Hilfe hinaus konkrete Ideen und Projekte zu entwickeln, um mehr Verantwortung für das Thema in Wirtschaft, Politik und Medien zu tragen.

Jörg Pannenbäcker stellt Echt vor Ort vor und berichtet von seinem jüngsten Besuch des Flüchtlingscamps auf Chios im September. Wie entsteht Handlungsbereitschaft? Was können wir selbst in die Hand nehmen? Darüber möchten wir dann mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Sonntag, 1. Dezember von 12 bis 14 Uhr an unserer Tafel und drum herum.

Die Ausstellung ist geöffnet FR + SA von 15 bis 18 Uhr, SO von 12 bis 18 Uhr.

Das wird ein tolles Finale!
Susanne Kollmann und Anke Müffelmann

Kulinarische Performance: Letzte Mahlzeiten

Noch einige Plätze frei, Samstag 23.11. von 19 bis 23 Uhr im Atelierhaus im Anscharpark

Ausgangspunkt der fotografischen Arbeit „Wäre morgen dein letzter Tag – II“ waren mehrere Performances, in denen die Teller, die hier zu sehen sind, eine tragende Rolle spielten: Die Teilnehmer*innen entdeckten die Frage erst im Laufe des Essens und kamen dann mit mir ins Gespräch. So habe ich über 50 Gerichte gesammelt, aus denen ich 21 ausgewählt und für die Ausstellung JENSEITS umgesetzt habe.

Am 23. November wird aus sechs bis sieben dieser Gerichte eine weitere kulinarische Performance: Ein Tischgespräch mit Menü, serviert für 12 Personen an der Tafel inmitten der Ausstellung. Es kostet 35 Euro inklusive Begrüßungsgetränk, Tee und Wasser. Wein nach individuellem Verbrauch. Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte bis zum 20. November an mail@menue-kontrovers.de. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

JENSEITS – Rauminstallationen zu 30 Jahren Mauerfall und neuen Grenzerfahrungen
Atelierhaus im Anscharpark
Heiligendammer Straße 15, 24106 Kiel
Geöffnet Fr + Sa 15 – 18 Uhr | So 12 – 18
bis 1.12.2019

JENSEITS – Ausstellung im Atelierhaus im Anscharpark

Zusammen mit Anke Müffelmann lade ich herzlich ein zur Eröffnung unserer Ausstellung JENSEITS am Freitag, 8. November um 19 Uhr im Atelierhaus im Anscharpark.

Unser Thema: Grenzen. Unsere Perspektiven: historisch, gegenwärtig – und darüber hinaus. Wir zeigen Rauminstallationen zu 30 Jahren Mauerfall und zu neuen Grenzerfahrungen. Zum ersten Mal präsentiere ich meine Arbeit Wäre morgen dein letzter Tag –

Typisch menue kontrovers: Während der Ausstellungsdauer wird es auch eine kulinarische Performance – Letzte Mahlzeiten  – geben. Außerdem haben wir Künstler*innen und Veranstaltungen zu Gast.

Vernissage 8. Nov. 19 Uhr, Einführung Bärbel Boy
Letzte Mahlzeiten 23. Nov. 19 – 23 Uhr (nur mit Anmeldung)

Alle Macht geht vom Volke aus – Macht und Ohnmacht von Bürgerbewegungen 28. Nov. 19 Uhr, veranstaltet von der Heinrich Böll Stiftung SH. Mit Gisela Kallenbach, Bürgerrechtlerin in der ehemaligen DDR und Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Kressen Thyen, Dozentin an der Uni Bremen mit dem Forschungsschwerpunkt Protestbewegungen im Nahen Osten und Nordafrika und Vertreter*innen der FFF-Bewegung.

Ausstellungsdauer 9. Nov. bis 1. Dez. 2019
Geöffnet Fr | Sa 15 – 18 Uhr, So 12 – 18 Uhr
Atelierhaus im Anscharpark (barrierefrei)
Heiligendammer Straße 15, 24106 Kiel

Foto li.: Helmut Kunde

Zu Gast bei Marxen/Wein

Spaetschicht_Kultur_Marxen

Am 7. Juni feiert die Kulturnacht auf der Holtenauer Premiere, veranstaltet vom gleichnamigen Verein. Vor ein paar Wochen fragte mich Jan Marxen (Marxen/Wein), ob wir in diesem Rahmen nicht was zusammen machen wollen. Na klar wollte ich! Zusammen haben wir überlegt, wie das Thema Grenzen, an dem ich seit einigen Monaten arbeite, zu einer kulinarischen Performance werden könnte – auch als Vorgeschmack für meine Ausstellung im November. Was hinter „Mein LeibGericht“ steckt, erlebt Ihr/ erleben Sie am

Freitag, 7. Juni bei Marxen/Wein, Holtenauer Straße 85
Zwischen 18 – 19 Uhr und 19:30 – 20:30 Uhr

Response: Kunstverein Haus 8 im WESTWERK

Hamburgs ältestes Künstlerhaus WESTWERK feiert das ganze Jahr seinen 30. Geburtstag und lädt sich dazu jeden Monat andere Gäste ein. Von Mitte bis Ende Juli sind das zehn Künstlerinnen und Künstler des Kieler Kunstvereins Haus 8. menue kontrovers ist mit dabei.

Zeit zum Innehalten – Blind Dates in Kiel und Rieseby

Miteinander zu essen gibt Zeit zum Innehalten. Es ist auch eine der einfachsten Gelegenheiten, etwas zu erleben, was man vorher noch nicht kannte. Oder so noch nie wahrgenommen hat. Im Aroma eines bislang fremden Gerichts kann alles mögliche stecken: Erinnerungen, Kultur, Heimat, Traditionen, Geschichten, Überlieferungen – zusammen zu essen schafft Nähe. Wie nah man sich kommt, worüber man redet, entscheidet jeder selbst. Weiterlesen

Kulinarische Interventionen zu Syrien

Flüchtlingswelle, Flüchtlingsdrama, Flüchtlingskatastrophe, Willkommenskultur, Bootskatastrophe, Einwanderungsgesetz, Aufnahmestopp, Fachkräftemangel, Flüchtlingsgipfel, verlorene Generation, humanitäre Katastrophe, IS-Terror, Abschiebung, Notwehrmaßnahmen, Transitzone, Wirtschaftsflüchtlinge, Kapazitätsgrenze, Überforderung – Weiterlesen

menue kontrovers

Essen hat immer eine politische Komponente. Das ist so seitdem es Märkte für Nahrungsmittel, Genussmittel, Gewürze und andere Produkte gibt. Status, Reichtum, Mangel, Hunger – vieles war und ist eine Frage der Verteilung und der Macht derjenigen, die darüber entscheiden. Weiterlesen